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Coloration – Zickzack-Technik
ZIG ZAGS – Folientechnik im 90°-Wechsel
ZIG ZAGS: Folientechnik im 90°-Wechsel — flächige und scharf definierte Farbeffekte in einem, der schnelle Ersatz für klassische Strähnen.
Bei ZIG ZAGS setzt Carlos Barroca von der J.7 School Stuttgart jedes Folienslice im 90-Grad-Winkel zum vorherigen — daraus entsteht der namensgebende Zickzack aus flächigen und klar definierten Farbeffekten. Ober- und Unterkopf werden getrennt, jede Folie Kante auf Kante gefaltet und mit Sicherheitsknick verschlossen, scheitelunabhängig von kurz bis sehr lang. Mit Double- oder Triple-Slices lässt sich das Strähnenbild verdichten. Eine rationelle Color-Technik, die in wenigen Folien sitzt, wo klassische Foliensträhnen deutlich länger brauchen.
Techniken in diesem Training
- Folien-Strähnentechnik
- Abgewebte Strähnen in Folie aufhellen/färben
Transkriptanzeigen
Herzlich willkommen bei Video2Hair. Mein Name ist Carlos Barocca. Ich bin Artistiktrainer der G7 School und darf euch heute die Kreativstrenentechnik ZigZags präsentieren.
Die Kreativstrenentechnik ZigZags wird erarbeitet sowohl im Deckhaar als auch im unteren Segment des Haares. Wir sind hier in einer Strenentechnik im Kreativtechnikbereich, die in 10 bis 40 Minuten je nach Aufwand erarbeitet werden kann im Salon. Von den Haarlängen bewegen wir uns vollkommen flexibel von kurz über Pilzkopf halblang bis sehr lang.
Das heißt, wir können sie sowohl nur im Deckhaar einarbeiten oder im Deckhaar unterlegt einarbeiten oder rein unterlegt erarbeiten. Also wirklich eine sehr sehr flexible Technik. Wir arbeiten hier in Slices und vom Kollerationsziel ist es so, dass wir hier in flächigen Effekten, aber auch definierten Effekten arbeiten, die sich gegenseitig Abwechseln.
Zunächst einmal werden wir eine Oberkopf-Unterkopfseparation machen vom schwächsten Punkt der Kontur hufeisenförmig zum schwächsten Punkt der Kontur. Im klassischen Sinne beginnen wir immer an der Seite, wenn wir den ganzen Kopf erarbeiten. Das heißt, dass wir hier das erste Slice parallel zur natürlichen Kontur diagonal abteilen mit einem gesunden Abstand zur Kontur, dass wir hier eben keine Strähneffekte direkt in der Kontur erhalten.
Ich setze mir jetzt hier das erste Slice, wie man sehr schön sieht, parallel zur natürlichen Kontur. Relativ guter Abstand zur Kontur. Auch hier gilt wieder, da wir unterlegt arbeiten, ein etwas kräftigeres Slice abzuteilen, nicht zu freien, damit es dann mit der Haarmasse die drüber fällt, nicht untergeht.
Wie bei allen G7-Slice-Techniken wird auch hier Kante auf Kante Gefaltet, Anschließend nochmal Kante auf Kante und anschließend wird die Folie rechts und links geschlossen. Ein Sicherheitsknick soll gewährleisten, dass Blondierung oder Farbe nicht herausblenden können. Jetzt ist es wichtig, wir hier folgendes System immer beachten.
Mittig zur ersten Folie und im 90°-Winkel zur ersten Folie. Das heißt, gehen hier circa mittig, plus minus eins zwei Zentimeter Toleranz sind erlaubt und setzen uns hier im 90°-Winkel zur ersten Folie das nächste Slice. Um das System jetzt fortzuführen, klappen wir die zweite Folie einfach um und behalten unser System mittig und im rechten Winkel zur vorherigen Folie bei.
Die Länge des Slices ist hier vollkommen variabel, breiter als die Folie an sich ist, sollte das passiert natürlich nicht sein. Hier setzen wir nun die dritte Klammer auch an, die wir benötigen. Ich habe jetzt hier meine Klammer gelöst, um das Slice zu entspannen und arbeite jetzt hier wieder im 90°-Winkel zur vorherigen Folie und Mittig.
Um einen symmetrischen Look von vorne zu gewährleisten, höre ich jetzt hier auf und beginne jetzt auf dieser Seite wieder parallel zu meiner natürlichen Kontur und arbeite nach hinten durch, damit die Folien sich dann hier treffen können. Ich beginne jetzt wieder nach dem identischen System wie vorher auch beschrieben, parallel zu meiner natürlichen Kontur, arbeite ich jetzt in einem gesunden Abstand zur natürlichen Kontur, um Farbüberlagerungen zu vermeiden, mein erstes Slice. Setze jetzt mein System mittig und im 90°-Winkel nach hinten hin fort.
Wie ihr jetzt sehr gut erkennen könnt, setzen wir jetzt hier die letzte Folie, die dann im 90°-Winkel zur vorherigen Folie Ankommt. Passt jetzt hervorragend und genau. Das ist jetzt sozusagen die Hälfte der Technik.
Man könnte jetzt zum Beispiel, wenn man eine rein unterlegte Technik haben möchte, wo das Decker nicht gestrehend sein soll, jetzt zum Beispiel aufhören. Wenn man den Effekt verstärken will, kann man die Slices auch als Double- oder Triple-Slices setzen. Ich habe mir jetzt die Partie separiert.
Wie ihr sehen könnt, relativ stark im natürlichen Fall, da die Technik ja komplett scheitelunabhängig ist und wir je nach Scheitellage immer einen anderen Effekt im Decker haben. Das ist auch nochmal ein ganz witziger Beratungsaspekt, dass man der Kollegin sagt, du hast jetzt im Mittelscheitel einen anderen Effekt als auf einem Seitenscheitel. Wäre es wichtig, dass wir dann bevor wir jetzt losgehen, diese Abteilung, so wie es möglich ist, natürlich fällt, uns vor Augen zu Augen nehmen.
Damit wir einen Anhaltspunkt erhalten, wie das System im Decker fortgeführt werden kann, nehmen wir uns die zweite Folie egal auf welcher Seite, von der unteren Sektion die wir gearbeitet haben, wo wir ja hier schon einen 90 Grad Winkel haben, und ziehen uns sozusagen die Linie nach oben durch, wo wir dann unser erstes Slice setzen können. Aber hier wird auch wieder wegbleiben von der Kontur. Damit ich weiß, wie ich um den Kopf anschließend herumarbeiten kann und einen Anhaltspunkt habe, wo ich ende, sollte ich mir hier auch nochmal das letzte Slice in der vorderen Kontur setzen.
Wichtig hierbei ist dass das Slice, so wie ich es jetzt abgeteilt habe, nicht gesetzt wird, sondern circa einen Zentimeter dahinter, damit die beiden Folien versetzt zueinander sind, da es sonst hier zu einem zu spitzen Strähnenbild in der Ponypartie kommen würde. Die Folien treffen sich nicht. Es ist ein kleiner Abstand von der letzten zur ersten Folie gearbeitet.
So ich habe mir jetzt die beiden Folien nicht parallel gesetzt, sondern versetzt und arbeite jetzt im 90 Grad Winkel und mittig zu meiner erst gesetzten Folie zur Mitte des Kopfes hin nicht über die Mitte des Kopfes Sehr wichtig, dass man eben auch nicht in der Kopfhundung arbeitet, sondern zum Oberkopf, weil es gilt ja den Oberkopf aufzufüllen. Jetzt ist es sehr wichtig, dass ich die linke Seite komplett ausschalte. beginne jetzt wieder hier in der vorderen Sektion mit einem sehr sehr kleinen Unterbrechungs Slice und arbeite mein System wieder in zigzag Linien fort, bis ich dann letztendlich an meinem Wirbel wieder angekommen bin und sich beide Folien treffen.
Und jetzt seht ihr, dass wir letztendlich nur noch von einem Slice zum anderen die Verbindung aufbauen werden. Wenn du ein natürlicheres Ergebnis über deinem Wirbel erhalten möchtest, würde ich ein etwas kräftigeres Slice als zuvor am Oberkopf abgeteilt, da wir ja hier in klassischeren Passé-Stärken gearbeitet haben, würde ich hier letztendlich über dem Wirbel in einem gewebten Effekt arbeiten, um ein noch natürlicheres Ergebnis über dem Wirbel zu Erhalten. Ich möchte euch jetzt das fertige Ergebnis der Technik zigzags zeigen.
Wie ihr schön sehen könnt, ist der Strähnenverlauf sowohl flächig als auch definiert, also schöne Kombination von Flächen, die weich fallen als auch definierten Strähnen. Fast so, als ob wir einen klassischen Kopf mit ein bisschen stärkerer Definition koloriert haben. Also die Technik zigzags eignet sich eigentlich auch als schöner, schneller Ersatz für diagonale Bänder oder klassische Foliensträhnen ganzer Kopf.
Und so kann ich letztendlich eine zeitaktivere Geschichte an die Kundin auch heranbringen. Die Abwandlungen hatte ich ja schon ein paar genannt, ich würde ganz gerne noch eins zwei dazusetzen. Letztendlich können wir das ganze Strähnenbild noch verstärken, indem wir Double oder Triple Slices setzen.
Das heißt, in jeder Bahn zwei bis drei Passés mit oder ohne Naturpassé. Wenn ihr ohne Naturpassé arbeitet, bedenkt natürlich, dass der Strähnenbild sehr dominant fallen kann. Im Kurzar-Segment arbeite ich die Technik zigzags auch gerne als eine Bahn ein oder auch als gebogene Bahn.
Fehlerquellen sind hier natürlich definitiv, wenn man den Winkel nicht einhält. Das heißt, der rechte Winkel ist hier essentiell mittig zur vorherigen Folie gesetzt und im 90 Grad Winkel.
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