Ab hier brauchst du ein Abo.

Schau das komplette Training.

Du hast den Trailer gesehen. Jetzt das komplette Training mit Schritt-für-Schritt-Anleitung — und 250+ weitere Trainings dazu.

Jederzeit kündbar. Kreditkarte zum Start, Abbuchung erst nach der Testphase.

Kein Trailer · Komplettes Training mit Abo

Coloration – Flächentechnik

CIRCLE LIGHTS – Farbeffekt rund um den Oberkopf

CIRCLE LIGHTS: vom Mittelpunkt back-to-back rund um den Oberkopf gefärbt — füllt den ganzen Deckhaarbereich in 20 bis 30 Minuten.

CIRCLE LIGHTS von Carlos Barroca (J.7 School Stuttgart) arbeitet kreisförmig: Von einem frei wählbaren Mittelpunkt aus werden keilförmige Folien back to back der Kopfrundung folgend gesetzt, eine Haarkur unterbricht die Ansätze und fixiert. So füllt sich der gesamte Deckhaarbereich gleichmäßig mit Bändern und Slice-Effekten — in rund 20 bis 30 Minuten. Über Farbwahl und Zahl der Kreise entscheidet sich, ob nur eine Partie betont wird oder der ganze Oberkopf leuchtet.

Techniken in diesem Training

Folien-Strähnentechnik
Abgewebte Strähnen in Folie aufhellen/färben
Transkriptanzeigen

Hallo und herzlich willkommen bei Video2Hair. Name ist Carlos Barocca. Ich bin Artistiktrainer hier an der J7 School in Stuttgart und freue mich sehr euch heute eine Technik aus unserem Basic Kreativbereich präsentieren zu können.

Die Technik heißt CircleLights. Die Technik CircleLights wird gearbeitet an mindestens einer Pilzkopflänge, da wir sonst nicht mehr in einer runden Back-to-Back Technik arbeiten können. Vom Kollerationsziel ist es so, dass die Technik von einem zentralen Punkt ausgehend in Slices eine Betonung in den gesamten Decker erarbeitet werden kann.

Die Technik CircleLights wird einmal um den gesamten Kopf gearbeitet. Man kann sie natürlich auch partiell anwenden. Ich werde euch heute den gesamten Kopf präsentieren, gesamten Oberkopf.

Dazu habe ich mir schon mal vorab rund um den ganzen Kopf eine Sektion, die unterlegt ist, weggesteckt als Hilfsmittel mit so kleinen Klipsen, um hier letztendlich auch die Höhen identisch arbeiten zu können. Wenn man mit einem Globalton arbeitet, ist es ratsam zunächst einmal alles unterhalb dieser Sektionslinie einzufärben und dann die Technik draufzusetzen. Rechtshänder fangen auf der rechten Seite an und Linkshänder auf der linken Seite.

Ganz einfach, weil man um den Hinterkopf herum arbeitet und somit erleichtert man sich dann auch das Abspülen, wenn man zum Beispiel mit Blondierung arbeitet, um dann letztendlich erst hinten abspülen zu können und dann nach vorne hin Stück für Stück weiter abspülen zu Können. Meine erste Abteilung ist sozusagen mein zentraler Punkt. Der ist komplett frei wählbar.

Ob der jetzt hier vorne ist oder hier hinten ist, ist wirklich egal. Wichtig ist dass dieser zentrale Punkt möglichst nicht verloren geht. Anschließend ein Querscheitel, käme mir die Haare vor dem Scheitel nach vorne, gehe mit meinem Globalton auf die Ansätze drauf und gebe mir circa einen halben bis einen Zentimeter Farbe auf diese Partie drauf und setze dann meine erste Folie mit der Folienspitze auf den zentralen Punkt und arbeite nun sofort im Anschluss in einem keilförmigen Passé zum zentralen Punkt in meinem Technikton.

Halte die Folie am zentralen Punkt Fest, Nehme dann meine Haarkur wieder und setze sie auf meine Ansätze, verblende diese leicht in den Globalton, damit ich auch hier eine bessere Halbbarkeit für meine nächste Folie habe. Ich wechsle auch hier immer mit der matten und der glänzenden Seite durch, damit ich genau erkennen kann, ist mein Technikton. Der liegt dann unter der glänzenden bzw.

auf der matten Seite und meine Haarkur zum unterbrechen, setze ich dann immer auf die glänzende Folie. So kann ich immer genau nachschauen, zum Beispiel wenn ich eine Blondierungseinwirkzeit habe, die ich immer wieder mal nachschauen kann, kann ich mir dann so zum Beispiel die Folie dann auch immer ein bisschen anheben. Ich arbeite jetzt weiter in einem keilförmigen Passé, diese können unten bis zu einem Zentimeter breit sein, meinem zentralen Punkt spitzabteilend Halte meinen zentralen Punkt fest, damit meine Technik nicht verrutscht und koloriere mir das dann ein.

Wie ihr sehen könnt, arbeite ich immer nach demselben System. Ich teile deswegen in keilförmigen Passés ab, um natürlich um die Kopfrundung zu kommen, da wenn wir jetzt immer nur im klassischen Slice abteilen würden, gar nicht um die Kopfrundung, sondern außerhalb des Kopfes irgendwo landen würden. Setze hier wieder eine Kur, um den Ansatz zu unterbrechen.

So wie ihr sehr schön sehen könnt, kommen wir jetzt bald auch an die vordere Kontur. Es ist natürlich wichtig auch hier die Kontur der Kundin zu respektieren. Wenn sie sich die Haare zurücknehmen würde, sonst zu dicke Blöcke unten entstehen würden und es würde ein unschönes Ergebnis geben.

ist es gut, wenn wir hier einen halben bis einen Zentimeter Abteilung freilassen, wie ich es mir hier auch schon vorher markiert habe. Ich Achte immer darauf, dass ich auch die Spitze der Folie auf den zentralen Punkt auflege, um meinen zentralen Punkt nicht zu verlieren und arbeite jetzt weiter in keilförmigen Passés. So, jetzt kommt ein sehr wichtiger Punkt.

Wie ihr sehen könnt, kommen wir so langsam an die Grenzen. Wie arbeite ich denn unter dieser Folie hier? Dazu ist es letztendlich super einfach.

geht zurück zu eurem Anfang, wo die erste Folie ist und setzt sozusagen die Kammspitze auf den zentralen Punkt parallel zur Folie und zieht die vorsichtig zurück nach oben und könnt dann so unter der Folie weiterarbeiten. Denkt dran, dass wir hier zuerst einmal eine Haarkur aufgelegt haben, um die erste Folie zu fixieren. Deswegen ist es wichtig, dass dieses letzte Passé komplett in einem Haarkur-Passé gearbeitet wird.

Damit die Folien mehr Stabilität erhalten, ist es besser, diese Faltechnik anzuwenden. Möchte euch jetzt hier die fertige Kreativtechnik Circle Lights präsentieren. Und zwar, wie einem Punkt ausgehende Bänder eingearbeitet haben.

Slice-Effekte, um den ganzen Oberkopf aufzufüllen. Eine relativ rationelle Technik, wie man rund um den Oberkopf arbeiten kann. Sicherlich man kann die Technik auch in noch feineren Abteilungen reinsetzen, damit das Ganze nicht ganz dominant rausfällt.

Das Ziel war hier natürlich jetzt aus Demonstrationszwecken auch zu zeigen, was in der Technik steckt. Fehlerquellen sind hier sicherlich nicht ganz am zentralen Punkt zu arbeiten. Den Punkt zu verlieren da muss man besonders aufpassen, da es sonst zu Farbüberlagerungen, Farbflecken oder eben nicht Färbungen kommen kann.

Oder zum Beispiel auch die Folie nicht richtig bis zur Spitze einzustreichen, mit der Farbe die Farbe nicht wirklich auf der Folie sauber zu verteilen. Hier sieht man auch sehr sehr schön, dass wenn die Kundin sich die Haare zurücknimmt, dass ein kleines Ergebnis im unterlegten Bereich sichtbar ist. Ansonsten ist diese Technik in 20 bis 30 Minuten im Salon zu arbeiten.

Abwandlungen sind hier auch möglich. Das heißt, kann hier mehrfarbig zum Beispiel arbeiten, von dunkel auf hell oder von hell auf dunkel. Man kann hier sehr sehr schön auch nur Partien betonen.

Wenn man zum Beispiel die Technik in der Ponypartie in einem Viertel Circle Light betonen möchte, beginnt man jetzt endlich erst hier wo man Rechtshänder ist, nach rechts zu arbeiten. anderem, wenn man Linkshänder ist, nach links. Der Kreativität sind natürlich hier keine Grenzen gesetzt.

Letztendlich ist das eine Basistechnik, wo man sehr sehr schön rund um den Kopf back to back arbeiten kann.