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Coloration – kantenlose Verblendung
AQUARELL – kantenloser Farbverlauf in der Folie
AQUARELL: ein butterweicher Farbverlauf aus zwei bis drei Tönen pro Folie, kantenlos ineinander verblendet.
Bei AQUARELL malt Carlos Barroca (J.7 School Stuttgart) den Farbverlauf wie mit Wasserfarbe: Zwei bis drei Töne werden pro Folie platziert und direkt ineinander verblendet. Ab etwa zehn Zentimeter Länge wandern die Farben Folie für Folie um eine Position nach oben, kleine Pfalzen markieren saubere Schnittpunkte, ein harter Pinsel sorgt für die kantenlosen Übergänge. Wer es ruhiger mag, legt das Aquarell stehend von Dunkel nach Hell an.
Techniken in diesem Training
- Folien-Strähnentechnik
- Abgewebte Strähnen in Folie aufhellen/färben
Transkriptanzeigen
Hallo und herzlich willkommen bei Video2Hair. Mein Name ist Carlos Barocca. Ich bin Artistiktrainer an der J7 School und freue mich heute euch eine Technik aus unserem kreativen Basisbereich präsentieren zu können.
Die Technik heißt Aquarelle. Aquarelle ist letztendlich ein Farbverlauf mit zwei bis drei Farben, die platziert an einer Struktur gearbeitet werden können, wie jetzt hier schon in meinem Fall dargestellt oder auch global. Für die Technik Aquarelle benötigen wir eine Haarlinge von mindestens zehn Zentimetern, um mindestens zwei bis drei Farben auf einer Folie platzieren und verblenden zu können.
Die Farbe von oben wandert jetzt nach unten. Ich trage mir die Farbe immer zuerst im unteren Segment auf, dass die Haare stabil auf der Folie liegen. Die Farbe die jetzt hier war, wandert eins nach oben und die Farbe, die ganz unten in der vorherigen Folie war, wandert auch eins nach Oben.
In der vorherigen Folie hatte ich mir mit einer Pfalz die Folien markiert, wo letztendlich die Schnittpunkte und das Weichzeichnen dann auch stattfinden soll. Und nach diesem System wird dann immer weiter gearbeitet. Ich lasse mir immer zwischen den Farben einen kleinen Abstand und verblende die Farben ineinander.
Hierzu ist es wichtig, einen harten Pinsel zu nehmen, damit die Farben auch sehr weich ohne Kanten ineinander verblendet werden können. Zwischendurch mische ich mir den Pinsel ab und verblende dann die zweite Zone. Falls ich ohne Globalton arbeite oder mit Globalton, empfiehlt es sich dann natürlich auch im Ansatzsegment, die Farbe ebenfalls zu verblenden.
Ich lege mir die Folie so auf, dass ich immer meine Pfalzen von der ersten Folie durchsehen kann. Wir sind jetzt an einer Stelle der Aquarelltechnik angekommen bei der letzten Folie, wo wir letztendlich nicht mehr genug Material, also Haarsträhne, übrig haben. Es jetzt so, dass wir jetzt hier die rote Farbe nach unten wandert und eigentlich nach der Pfalzmarkierung hier unten gesetzt werden muss.
Die lassen wir jetzt einfach aus und setzen dann letztendlich die braun-rote Farbe in diese Sektion rein, wo die zweite Pfalz ist, also nur noch die Spitze, und setzen dann die kupferne, orangefarbene Farbe ganz oben an den Ansatz, damit das Ganze im System bleibt. Okay damit euer Modell dann oder eure Kundin dann auch was sehen kann und sich ein bisschen freier bewegen kann und die Folie mehr Stabilität erhält, empfehle ich euch die Folie in einer unteren Sektion leicht zu falten, nicht zu stark einzuknicken, damit es keine Druckstellen bei der Farbe oder Blondierung gibt und die Farbe bzw. die Technik dann auch zu stabilisieren.
Hier seht ihr nun das fertige Ergebnis von der Aquarell-Technik. Wie ihr sehr schön erkennen könnt, ein schöner, weicher Verlauf, wirklich butterweich. Ich habe jetzt hier eine diagonale Abteilung reingesetzt, dass ihr den Farbverlauf von den einzelnen Folien auch noch mal erkennen könnt.
Typische Fehlerquelle hier wäre natürlich zum einen die Farbkanten, wenn man nicht weich genug das Ganze verblendet. Zu dicke Abteilungen würden zu Nicht-Färbungen führen. Es ist sehr, sehr wichtig, sprich 1 2 3 und dann in der nächsten Folie wandert die 3 nach oben und so weiter und so weiter.
Also die Farben wechseln immer eins nach oben und gehen dann eins nach unten. Eine andere Variante wäre zum Beispiel entweder nur mit zwei Farben zu arbeiten oder eben eine andere Variante wäre zum Beispiel dann auch mit einem stehenden Aquarell zu arbeiten, das heißt wir wechseln die Farbe nicht durch, sondern arbeiten wirklich zum Beispiel von Dunkel auf Hell oder von Hell auf Dunkel.
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