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Coloration – Folien-Technik

SPOT LIGHTS – Lichtreflex-Coloration

SPOT LIGHTS: Farbe, die den Lichtreflex eines Scheinwerfers aufs Haar legt — mit nur fünf bis zwanzig Folien gesetzt.

SPOT LIGHTS von Carlos Barroca (J.7 School Stuttgart) imitiert den Glanzpunkt, den ein Scheinwerfer aufs Haar wirft. Mit nur fünf bis zwanzig Folien, asymmetrisch an einer Seitenpartie begonnen, ist die Technik betont rationell. Eine Basis aus Haarkur oder Globalton gibt Halt, dann wird die Technikfarbe back to back eingearbeitet und weich zu Ansatz und Spitze verblendet. Das Ergebnis ist ein konzentrierter Lichtpunkt, der sich vorne, an den Spitzen oder rund um den Kopf platzieren lässt.

Transkriptanzeigen

Hallo und herzlich willkommen bei Video2Hair. Mein Name ist Carlos Varroka. Ich bin Artistiktrainer der G7 School in Stuttgart und freue mich euch heute eine Kreativtechnik vorstellen zu können und zwar die Spotlights.

Die Spotlights sind eine Kreativtechnik, die relativ rationell zu erarbeiten sind. 5 bis 20 Folien sind hierzu nötig. Vom Effekt her ist es so, dass wir eine Art Lichtbrechung wie von einem Scheinwerfer an den Kopfrundungen gesetzt arbeiten möchten.

Ich habe mich jetzt asymmetrisch für eine Seitenpartie entschieden. Wir werden hier eine Farbe auftragen und letztendlich eine Simulation durchführen, als ob hier ein Scheinwerfer auf die Kopfrundung drauffallen würde, mit Hilfe von Farbe. Wenn ich mit den Spotlights beginne, muss ich mich natürlich über meinen Bereich im Klaren sein, den ich spotten möchte.

Das heißt bei uns geht es jetzt in diesem Fall um diese Haare und da wir in diesem Segment nicht mehr Stufung haben, sondern die Haare relativ gleich lang an dieser Stelle sind, reicht es uns auch diesen Bereich zu Strenen. Dazu habe ich mir ein paar Hilfsmittel vorbereitet, auch einen sauberen Pinsel und eine Serviette, damit ich den Pinsel immer abwischen kann und dann letztendlich auch meine Technik verblenden kann. Ich nehme erst einmal Haarkur oder auch Globalton Und Setze mir hier erst einmal eine Basis, Damit meine Folie die ich dann back to back erarbeiten werde, haften kann.

Nachdem ich mir das dann erarbeitet habe und mir meine Basisfolie gesetzt habe, habe ich mir die Folie an der Stelle gepfalst, wo dann auch mein Spotlight-Effekt stattfinden soll. Jetzt gehe ich her und arbeite mir meine Technikfarbe innerhalb dieser Zone Ein, Nehme mir dann im Anschluss meinen Verblendungspinsel und arbeite mir die Farbe weich verblendend im unteren Segment zur Spitze, wische mir das Ganze ab, um wieder einen sauberen Pinsel zu erhalten und gehe dann auch hier weich verblendend zum Ansatz. Ich lege mir jetzt die folgende Folie so auf, dass ich meine Markierungen im Anschluss noch sehen kann.

Wenn ich noch mehr Stabilität am Ansatz haben möchte, nehme ich mir die Haarkur oder den Globalton und pinsele mir den Ansatz ein, um hier noch mehr Stabilität auf der Folie haben. Um die Folien zu stabilisieren, arbeitet euch die Folie, wie jetzt hier dargestellt. Ich möchte euch die fertige Technik Spotlights präsentieren.

Wie sehr schön zu erkennen ist, ganz weicher Verlauf mit einem betonterem Spot, wie als ob ein Scheinwerfer auf die Stelle fällt, ein roter Scheinwerfer in dem Fall. Die Technik ist natürlich universell einsetzbar, das heißt ich kann sie im Vorni reinsetzen, kann es auch nur zur Spitze verblenden, ich kann sie einmal um den Kopf herumsetzen, also da sind der Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Die häufigste Fehlerquelle bei dieser Technik sind natürlich Kanten, die es unbedingt zu vermeiden gilt.

Dies könnt ihr tun, indem ihr wirklich mit dem Pinsel die Farbkanten ganz weich verblendet, oben und auch unten und wirklich nicht zu zaghaft ans Haar geht, sondern kräftig reibend.