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Damenschnitt – Bardot-Textur der 60er

Stufung mit Disconnection für große Locken schneiden

Gestufte Langhaar-Variation mit Disconnections und A-Linien-Pony: die rockige Bardot-Textur der 60er für große, weiche Locken.

Alexander Lepschi holt die Stilikone Brigitte Bardot in den Salon: eine gestufte Langhaar-Variation mit pudriger Textur und bewusst gesetzten Disconnections. Am Hinterkopf zieht er das Haar vertikal und stuft im Point-Cut, ohne die Linie zur Hinterkopfsektion zu verbinden — daher der Bruch. Im Schwerpunkt entsteht ein A-linienförmiger Pony, kürzer im Zentrum, länger zu den Seiten. Beim Föhnen werden die Spitzen direkt vom Pony aus nach außen geformt: weicher Fall, ohne Volumen und Länge zu verlieren.

Techniken in diesem Training

Stufung / Layering
Stufung/Layering: zunehmende Länge zur Außenform bei höherem Abhebewinkel — nimmt Gewicht heraus, erzeugt Bewegung. Das ist NICHT Graduation.
Disconnection
Bewusst nicht verbundene Längenbereiche
Point-Cut
Schräges Einschneiden der Spitzen für weichen, strukturierten Fall. Je tiefer die Schere einschneidet, desto stärker die Struktur — auch zum Abbauen von überschüssigem Volumen oder um schwer fallendes Haar leichter zu machen.
Transkriptanzeigen

Hallo, mein Name ist Alexander Lepschi und ich zeige euch heute an meinem Modell EVA eine gestufte Langhaar-Variation mit verschiedenen Disconnections. Insgesamt arbeiten wir mit sehr viel Textur und im Schwerpunktbereich, im Ponybereich einen a-linienförmigen Pony, also kürzer im Zentrum länger zu den Seiten hin. Die Inspiration für den ganzen Look kommt aus den 60ern 70ern und Arte für den Look stehen, so Stilikonen wie Brigitte Bardot, die in dieser Zeit dieses rockige Volumen, diese pudrige Textur sehr salonfähig gemacht hat und diesen Beauty-Gedanken auch hineingebracht hat und das ist die Idee für den Haarschrank.

Ziehen sie ausgehend vom Schläfentampel eine Abteilungslinie um den gesamten Kopf. Die Seitensektionen werden nach hinten in den Nackenbereich in einer Rundung Abgeteilt. Teilen sie in der Mitte des Hinterkopfes die erste Führungssektion Ab.

Ziehen sie das Haar vertikal nach oben und schneiden in der Pointcard-Technik eine Stufung. Überprüfen sie den Pfeil der Sektion. Teilen sie die folgenden Sektionen sternförmig ab und ziehen diese zur Mitte auf die Führungslinie.

Erarbeiten sie die gegenüberliegende Seite in derselben Technik. Öffnen sie die Oberkopfsektion und kämmen die Haare straff nach vorne. Teilen sie in der Mitte des Oberkopfes die Führungssektion ab.

Kämmen sie das Haar 90 Grad von der Kopfform nach oben und schneiden in der Pointcard-Technik eine horizontale Führungslinie. Überprüfen sie die Haarlänge zum Gesicht hin. Nun wird die Linie nach hinten verbunden.

Es wird keine Verbindung zur Hinterkopfsektion geschnitten. Alle folgenden Sektionen werden zur Mitte auf die Führungslinie Geschnitten. Ziehen sie in der Mitte des Oberkopfes eine Abteilungslinie und kämmen das gesamte Haar mit einem Anhebewinkel nach vorne.

Schneiden sie ausgehend von der Mitte eine Längenzunahme. So entsteht die A-Form des Ponybereiches. Teilen sie einen Teil der linken Sektion ab, um eine Führung für die rechte Sektion zu erhalten.

Öffnen sie beide Seitensektionen. Nun wird die Basislänge der Haare bestimmt. Schneiden sie diese in der gezeigten Form.

Föhnen sie nun das Haar mit der Rundbürste in Form. Charakteristisch für diesen Look ist, dass direkt vom Pony aus die Spitzen nach außen geformt werden. Achten sie auf die gezeigte Technik.

Die Spitzen sollen einen weichen Fall nach außen erhalten, aber nicht zu viel an Volumen und Haarlänge verlieren. Verbinden sie die Kontur der Ponysektion in die Kontur der Seitenhaare. Achten sie darauf, dass nicht zu viel an Haarlänge verloren geht.

Um dem Look ein weichfetriges Aussehen zu verleihen, verwenden sie die gezeigte Technik in der Hinterkopfsektion.

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